
Hier ist das Fotoalbum der Reise nach Japan mit Hiroo Mochizuki, Mitchi Mochizuki, und dem Presidenten des YWF Martin Kurth. Mit einem Dankeschön an alle unsere japanischen Yoseikan-Freunde, die uns auf unserer Reise begleitet haben.

P.S.: Entdecken Sie einige der Spitzfindigkeiten der Regeln japanischer Höflichkeit im Rahmen der Mahlzeite: hier
Die diesjährige Staatsmeisterschaft in Trient war ein großer Erfolg für die Yoseikan Budo-Athleten aus Südtirol. Mit dem Gewinn von insgesamt 22 Medaillen wurde ein erstklassiges Ergebnis erzielt.
Das Nachwuchsleistungssportkonzept des Südtiroler Verbandes trägt Früchte. Eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Sportlern, Vereins- und Landestrainern war Grundstein für diese starke Ausbeute: Sechs Staatsmeister, fünf Silber- und elf Bronzemedaillen sowie jeweils neun fünfte und siebte Plätze - insgesamt 40 Platzierungen auf den Rängen eins bis sieben. Damit sind die Südtiroler Vereine die Nummer eins in Italien.
Mit 365 Yoseikan Athleten aus allen Teilen Italiens war dies ein neuer Teilnahmerekord. Für den Nationaltrainer Prof. William Nicolò dienten diese Wettkämpfe als erstes Nominierungskriterium für die nächsten Höhepunkte der Nationalmannschaft, der Drei-Länderkampf im November in Mailand und der Weltcup 2009 in Kanada.
Bei der Auswertung der Ergebnisse ergibt sich ein deutliches Übergewicht zu Gunsten der Südtiroler Kämpfer. XXX Medaillen erkämpften die Athleten der Südtiroler Vereine, gefolgt von der Landesgruppe Mailand und Mantova.
Eine weitere starke Landesgruppe entpuppte sich Sizilien, die diese Jahr mit erfolgreichsten Südtiroler Verein waren der SSV Bruneck (mit sieben Medaillen), der SSV Taufers (mit 7 Medallen) und der ASV Niederdorf (mit 7 Medaillen). Durch die hohe Beteiligung konnte der Zeitrahmen trotz der vielen Kampfflächen nicht eingehalten werden. Auffällig war die hohe Anzahl an Verlängerungskämpfen, was natürlich für das hohe und ausgeglichene Niveau spricht.
Überraschungen gab es ansonsten kaum. Einige Südtiroler Titelträger, dkdkd ( ) bei den Damen und dkdkdk bei den Herren hatten bereits im vergangenen Jahr in Rom einen Medaillenplatz erkämpft. Sie dürften bei weiterer konstanter Leistung zu den aussichtsreichen Kandidaten gehören. Vor allem bei der Südtiroler Jugend gibt es weiterhin herausragende Talente.

Von Mr Abdénaïm MARCHOUCH Organisiert. Ich (Kyoshi MOCHIZUKI) war der technischen Leiter des Seminars, im Rahmen des YWF für die Entwicklung von Yoseikan Budo in Marokko.
Im Laufe der ersten zwei Tagen, sind die Kinder und die Erwachsenen aus den Dojos von El Mohamedia, Casablanca, El Jadida und Sidi Benour einander gefolgt.
Am Ende des Programms hat uns die Mannschaft Casablanca eine technische Qualitätsdemonstration vorgestellt.

Montag Morgen, Richtung Marrakech (drei Stunden langer Weg), wo Mitglieder von Asni, Ouledtaima und selbstverständlich Marrakech anwesend waren.
Da die Kurse am Abend stattgefunden haben, haben wir die Zeit ausgenützt, um die Reize dieser Stadt zu entdecken.

Mittwoch, Ziel Fes - um fünf Uhr von Marrakech – wo Herr EL MADARSILE, Eigentümer und Professor von Taekwondo und die Mitgliedern des Kick Boxing und Karate auf uns gewartet haben. Yoseikan Budo wird dort erst seit zwei Monaten unterrichtet.
Donnerstag: letzter Tag. Wir bekommen hier wieder einen sehr netten Empfang. Einen speziellen Kurs ist für die Kinder des Full Kontakt, sowie für die Erwachsenen wurde organisiert.
Dann war es leider schon Zeit zum Flughafen zu fahren. Ich habe einer Übersicht des Kulturreichtumes des Landes und seines außergewöhnlichen Erbes erlebt. Das Land, das besonders Empfang, der wunderbares Gastfreundschaft, der begeisterten und motivierten Mitglieder, die schnelle Fortschritte machen, ankündigen eine vielversprechende Zukunft.
Ein grosses Danke schön an die ganze Marokkanische Mannschaft und an seinen technischen Direktor Abdénaim MARCHOUCH.

Kyoshi MOCHIZUKI
Master Hiroo Mochizuki hat leztes Wocheende wieder ein "open" Training in Euronat geleitet, in der Region von Bordeaux, an der atlantischen Küste (siehe www.Euronat.fr ):
Der Sport-Saal
Seminar
Links Herr Christian Fortage, wie gewohnt treu, aktiv und motiviert. Mehrere Teilnehmer kamen von Belgium und sind ca. 1000 km gefahren.

Die Resultate:
Die junge Wettkämfer von Provence
Meister Mochizuki mit Jean-Marc Lelong, der wertvolle örtliche Organisator des franzosischen Yoseikan Budo 2008.
FÜR ALLE, DIE NEUGIERIG SIND „LEBENSENERGIEN IN EINKLANG BRINGEN“
Meister Mochizuki, der sein Leben völlig der Kampfkunst widmet, ist ein wahrer Experte in Sachen fernöstlicher Bewegungskunst.
„Yoseikan Budo ist keine Technik, um mit einem Feind zu kämpfen. Es ist ein Weg, die Menschen und Völker zu verständigen und die Menschen zu einer Gemeinschaft zu machen. „
Yoseikan Budo ist die wohl vollständigste Kampfkunst, die vom Japaner Hiroo Mochizuki (1936) begründet wurde. Das YO steht für „Nahrung der Seele – die Erziehung“; SEI steht für „Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit“, KAN steht für „Ort der Begegnung als Symbol für Familie und Höflichkeit“ BU steht für „den Krieg verhindern – die Suche nach Frieden“ DO steht für „Weg – der Pfad der zum Ziel führt“. Yoseikan Budo ist demnach ein Prinzip der Lebensführung, das die Harmonie zwischen körperlichen, geistigen und seelischen Kräften, zwischen Mensch und Natur und schließlich zwischen den Menschen als sozialen Individuen sucht.
Dieser Meister seines Fachs demonstrierte am 15. März im Brunecker Trainingszentrum, was man mit dieser Kampfkunst alles machen kann. In Verbindung mit dem nationalen Jahresseminar des italienischen Fachverbandes fand am 15. März 2008 im Trainingszentrum des SSV Bruneck Yoseikan Budo & Fitness (am 16. März im Trainingszentrum Verona) ein Fortbildungsseminar für alle Übungsleiter der Provinz Bozen dieser Disziplin statt. Dem Organisator und persönlichen Schüler von Mochizuki, dem Brunecker, ist es gelungen, seinen Lehrmeister für diese Veranstaltung zu gewinnen.
Bei diesem Seminar zeigte der 72jährige Meister zeigen, wozu diese Disziplin außer zur Selbstverteidigung sonst noch taugt. Diese Synthese der Kampfkünste ist ein Labor zum Experimentieren. Anwendungen werden nicht nur vorgestellt, sie werden vielmehr der persönlichen Erfahrung der Teilnehmer auch in Form von körperlichen Übungen nahe gebracht.
Yoseikan Budo wendet sich nicht nur an junge Kampfkunst-Praktizierende, die ein Interesse an ungewöhnlichen Erweiterungen und sportlichen Ertüchtigung haben, sondern auch an Angehörige von Berufsgruppen, in denen das Yoseikan Budo bereits erfolgreich als handlungs- und erfahrungsorientierte Lernmethode eingesetzt wurde. Letztlich sind alle eingeladen, die neugierig sind diese persönlichkeitsbildende Aktivität zu probieren. Die Sektion Yoseikan Budo des Amateursportvereins SSV Bruneck verfügt über ideale Bedingungen um diese Disziplin zu erlernen und alle ihre Vorzüge zu genießen.
Yoseikan Budo ist also der Weg, seine Lebensenergien in Einklang zu bringen: sowohl im Hinblick auf das eigene, innerpsychische Geschehen (Geist, Seele, Körper) als auch in Bezug auf das persönliche Verhältnis zu Natur und Gesellschaft. Das betrifft insbesondere den Umgang mit Aggression: Als aktives "Herantreten" an Dinge und Menschen - als Kontaktaufnahme - wird Aggression aus Sicht des Yoseikan Budo prinzipiell positiv bewertet; negativ wirkt sich hingegen die Absicht zur Schädigung, Zerstörung, Beherrschung oder Manipulation des natürlichen und sozialen Umfelds aus. Folglich setzt die Arbeit mit Yoseikan Budo immer an der individuellen Persönlichkeit und ihrer Absicht bzw. Haltung an: Yoseikan Budo ist Arbeit "durch den Körper", um durch fortgesetztes Üben die eigene innere Balance, die persönliche "Mitte", zu finden. Weder der ungebremste Ausdruck von Gewalt noch ihre Unterdrückung führen bei der Aufnahme und Gestaltung unserer Beziehungen weiter. Gesucht ist das "rechte Maß", um durch Entgegenkommen und Einlenken gemeinsame Fortschritte zu machen.
Meister Hiroo Mochizuki hat in Auvergne ein Seminar geführt. Studenten oder Lehrer aller Kampfsporten konnten teilnehmen.

Rechts auf dem Bild steht Micher Royer, einer der "Pioneeren" des Karate und des Yoseikan Budo in dieser Gegend.
Diese Erfahrung ist auf Begeisterung gestossen, wie man hören konnte (mit Beifall aufgenommen) und wird warscheinlich an anderen Orten wiederholt.